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2. Nationales Schmerzforum: Chancen für die Schmerzmedizin in Deutschland

18.09.2015 12:00
Das am 17. September in Berlin tagende 2. Nationale Schmerzforum zeigte, dass eine Verbesserung der Unter- und Fehlversorgung bei Schmerzen im Deutschen Gesundheitssystem eine Gemeinschaftsaufgabe aller Akteure und Professionen sein muss. „Gerade in Zeiten eines sich weiter verschärfenden ökonomischen Drucks auf Krankenhäuser sind Regelungen der Qualitätsorientierung notwendige Leitplanken einer hochwertigen und fachlich soliden Krankenhausversorgung“, so Schmerz-Präsident Prof. Dr. Michael Schäfer.

Das 2. Nationale Schmerzforum fokussiere deshalb auf das Handlungsfeld Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Beispielsweise sei es nötig, die Kliniken in Deutschland im Hinblick auf eine gute Schmerzversorgung zukünftig vergleichen zu können, etwa durch die Entwicklung eines „Schmerz-Indikators“. Zudem müssten die Rahmenbedingungen, beispielsweise durch die Landeskrankenhausplanung, aber auch durch Nachbesserungen im „DRG-System“ wesentlich verbessert werden. Pflegeeinrichtungen könnten noch mehr als bisher die Best-Practice-Beispiele, wie sie beispielsweise vom Deutschen Netzwerk Qualität in der Pflege mit den Expertenstandards Chronischer Schmerz und Akutschmerz entwickelt worden sind, aufgreifen und umsetzen.

Das diesjährige 2. Nationale Schmerzforum knüpft an den Beratungen des letzten Jahres an. Erstmalig in diesem Jahr stand es zudem auf noch breiteren Füßen: Delegierte von über 16 maßgeblichen mitgliederstarken medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften nahmen an den Beratungen teil, neben ausgewiesenen Expertinnen und Experten der Akteure des Gesundheitswesens. Als Schmerzdachgesellschaft repräsentiert die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. fachlich diese über 60.000 Expertinnen und Experten bei Schmerzfragestellungen in Ergänzung der rund 3.400 persönlichen Mitgliedschaften in der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Die Delegierten der Fachgesellschaften wählten auf der konstituierenden Fachbeiratssitzung Prof. Dr. med. Wolfgang Koppert als Sprecher des Fachbeirats, stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. med. Dr. rer. nat Thomas R. Tölle. Der neue Sprecher des Fachbeirats ist gemäß der Satzung der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. zudem ab sofort Mitglied des Präsidiums der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. „Ich gratuliere – und freue mich, gemeinsam unsere Schlagkraft im Gesundheitssystem für verbesserte Versorgung etlicher Millionen Schmerzpatienten einzusetzen“, so Prof. Dr. Michael Schäfer.

Das Thema „Schmerz“ müsse weiter zum TOP-Thema auch der Gesundheitspolitik werden. Diesbezügliche Details erörtert die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. regelmäßig im Nationalen Schmerzforum, das zentrale Akteure jährlich zusammenführt.

Link:  www.nationales-schmerzforum.de


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