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Merck schließt 2014 mit Rekordzahlen ab

28.08.2015 20:56
Das Darmstädter Unternehmen Merck, spezialisiert auf innovative und hochwertige Hightech-Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials, hat ein Jahr der strategischen Weichenstellungen erfolgreich abgeschlossen und seine Ziele erreicht. Entsprechend wird Merck der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende um 5 Cent auf 1,00 Euro je Aktie zu erhöhen. Die Mitarbeiter werden mit 300 Millionen Euro €, der höchsten je gezahlten Ausschüttung, am Erfolg beteiligt.

„Wir haben alle drei Unternehmensbereiche von Merck gestärkt: Healthcare, Life Science und Performance Materials. Mit dem Zukauf von AZ, dem Angebot zur Übernahme von Sigma-Aldrich und der Allianz mit Pfizer in der Immunonkologie haben wir die Grundlage für das Wachstum von morgen gelegt“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, am Dienstag in Darmstadt. „Diese Entwicklungen sind das Resultat einer lang angelegten Veränderungs- und Wachstumsstrategie: Merck wandelt sich zu einem hochspezialisierten und globalen Technologieunternehmen mit dem Ziel, das Leben von Kunden und Patienten zu verbessern. 2014 war ein strategisch, aber auch operativ erfolgreiches Jahr für Merck.“

Die Gesamterlöse des Merck-Konzerns stiegen im Jahr 2014 um 3,7 % auf 11,5 Mrd. € (2013: 11,1 Mrd. €). Die Umsatzerlöse wuchsen um 5,5 % auf 11,3 Mrd. € (2013: 10,7 Mrd. €). Dazu trugen vor allem ein organisches Wachstum in Höhe von 4,0 % sowie akquisitionsbedingte Zuwächse in Höhe von 3,3 % bei, die auf den Zukauf von AZ zurückgehen. Zugleich wirkten sich Wechselkurseffekte mit -1,8 % negativ auf den Umsatz aus.

Merck Serono, das biopharmazeutische Geschäft von Merck, verzeichnete 2014 ein organisches Umsatzwachstum von 3,6 %. Unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte in Höhe von -1,9 % stiegen die Umsätze der Sparte insgesamt um 1,7 % auf 5,8 Mrd €. Nahezu alle Therapiegebiete von Merck Serono trugen zum Wachstum bei, wobei die absolut höchste Steigerung im Therapiegebiet Fruchtbarkeit erzielt wurde.

Das Medikament "Rebif" zur Behandlung rezidivierender Formen der Multiplen Sklerose verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 – trotz des steigenden Wettbewerbsdrucks durch oral zu verabreichende Medikamente – lediglich einen leichten organischen Umsatzrückgang von -0,2 %. Die Umsatzerlöse des Krebsmedikaments "Erbitux" verzeichneten im Geschäftsjahr 2014 ein organisches Wachstum von 5,9 %. Mit "Gonal-f", dem führenden Medikament zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, erzielte Merck 2014 ein organisches Umsatzwachstum von 9,1 %.

„Das Geschäft mit unseren bestehenden Medikamenten hat sich auch 2014 robust gezeigt“, so Kley. „Wir haben im Jahr 2014 außerdem einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Pharma-Pipeline gesetzt, indem wir mit Pfizer eine Allianz in der Immunonkologie eingegangen sind – sie hilft uns, das Potenzial unseres Anti-PD-L1-Moleküls, Avelumab, voll auszuschöpfen.“

Die Umsatzerlöse von Consumer Health stiegen im Geschäftsjahr 2014 um 3,2 % auf 766 Mio. € (Vorjahr: 742 Mio €).  Der organische Umsatzzuwachs wurde dabei einerseits durch Wachstum in den beiden wichtigsten Regionen Emerging Markets und Europa und andererseits durch das Wachstum der strategischen Marken "Neurobion", "Femibion" und "Floratil" sowie lokaler Marken in Deutschland getrieben.

„Die Fokussierung auf Kernmarken und Kernmärkte hat sich für Consumer Health als richtig erwiesen – unser Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten ist auch 2014 wieder gewachsen“, so Kley. „Seit Anfang des Jahres 2015 agiert unser Consumer-Health-Geschäft als Teil des Unternehmensbereichs Healthcare.“

Merck Millipore, das Life-Science-Geschäft des Merck-Konzerns, verzeichnete 2014 ein solides organisches Umsatzwachstum von 4,5 %, das hauptsächlich von der guten Entwicklung der Geschäftseinheit Process Solutions getrieben war, die Produkte für den Einsatz in der Arzneimittelherstellung anbietet. Diese erzielte mit 8,9 % ein besonders kräftiges organisches Umsatzwachstum, Haupttreiber war vor allem die steigende Nachfrage aus der Biotechnologie-Branche nach Verbrauchsmaterialien sowie Produkten zur Aufreinigung.

„Wir liefern Patienten, Kunden und der Gesellschaft Lösungen, die Wachstum ermöglichen – unser Life-Science-Geschäft steht hierfür geradezu exemplarisch“, so Kley. „Durch den geplanten Kauf von Sigma-Aldrich wollen wir es ausbauen und unseren Kunden aus Wissenschaft und Industrie weltweit eine deutlich breitere Produktpalette bieten.“

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