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IMS Health: OTC-Markt startet mit zweistelligem Plus ins Jahr 2015

28.08.2015 20:50
Die Bilanz des ersten Quartals 2015 fällt für den OTC-Markt in der Apotheke (Vorortapotheke + Apotheken-Versandhandel) äußerst positiv aus: der Umsatz lag rund 16 % über dem des Vorjahres und auch der Absatz stieg um 16 %. Wie die aktuelle Ausgabe des "IMS Health Flashlight" berihtet, gaben die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr 301 Millionen Euro mehr für OTC-Produkte aus bzw. kauften 35 Millionen Packungen mehr.

Von der hohen Nachfrage nach OTC-Produkten profitierten laut IMS Health die Vorortapotheke und der Versandhandel gleichermaßen (Umsatz jeweils + 16 %). Der Versandhandelsanteil beträgt wie im Vorjahr 13 %.

Grund für die hohen, zweistelligen Zuwachsraten sei die außergewöhnlich starke Grippewelle gewesen, dieDeutschland von Anfang Januar bis Mitte März fest im Griff hatte und die Nachfrage nach Erkältungsprodukten enorm ansteigen ließ. Der Erkältungsmarkt erreichte ein Umsatzplus von fast 40 % bei einem Absatzplus von 31 %.

Von der Grippewelle profitierte auch der Markt der Allgemeinen Schmerzmittel mit einem Umsatzplus von 14 % und einer Absatzsteigerung in gleicher Größenordnung. Bei Schmerzmitteln für Erwachsene setzte sich der Trend zu ibuprofenhaltigen Präparaten – auch in Zeiten einer stark durch Erkältungskrankheiten getriebenen Nachfrage – weiter fort. Wurden bei der letzten großen Grippewelle im ersten Quartal 2013 noch mengenmäßig mehr paracetamolhaltige Schmerzmittel gekauft, so lagen im ersten Quartal 2015 ibuprofenhaltige Schmerzmittel an erster Stelle.

Allgemeine Schmerzmittel für Kinder – in erster Linie Kinderfiebersäfte und fiebersenkende Zäpfchen für Kinder – erreichten im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr eine überdurchschnittliche Steigerung der Nachfrage. Der Umsatz stieg um 33 % der Absatz um 31 %. 70 % dieser Produkte wurden vom Arzt verordnet, 30 % direkt ohne ein Rezept in der Apotheke gekauft. Auch wenn Schmerzmittel für Kinder noch überdurchschnittlich oft in der Vorortapotheke gekauft werden – der Versandhandelsanteil liegt bei nur 2 % – macht sich auch hier der durchgehende Trend hin zum Versandhandel bemerkbar.

Ebenso waren Produkte zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte sowie Vitamin-Produkte stark gefragt: Immunstimulantien erreichten ein Umsatzplus von 37 % bei einer Absatzsteigerung von 35 %. Innerhalb des Vitamin-Markts waren Vitamin C-Produkte, die ergänzend zu Erkältungspräparaten gekauft werden, die Gewinner mit einem Umsatzplus von 35 % (Absatz + 31 %).

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