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Gute Zeiten für Weleda

28.08.2015 20:49
Die Weleda AG, Marktführerin für ganzheitliche Naturkosmetik und Anthroposophische Arzneimittel, hat Anfang Juni ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2014 vorgelegt. Das Unternehmen kann wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, das im Zeichen eines weiterhin soliden Wachstums, des Ausbaus der Marketingaktivitäten und der Erhöhung der Innovationskraft stand, so eine Pressemitteilung des Unternehmens. Wie die ganze Branche profitiere Weleda von der wachsenden Sensibilität der Verbraucher und deren gestiegenem Qualitätsbewusstsein.

Der Nettoumsatz der Weleda AG ist um 8,2 Prozent von 336,7 Mio. Euro auf 364,3 Mio. Euro gewachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 35,1 Mio. Euro und 9,6 Prozent vom Umsatz leicht über dem Vorjahr (34,0 Mio. Euro; 10,1 Prozent vom Umsatz). Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung von 49,0 Mio. Euro um 39,9 Mio. Euro (minus 81,5 Prozent) auf 9,1 Mio. Euro zum Bilanzstichtag verringert werden. Beigetragen haben dazu das Umsatzwachstum und eine weiterhin konsequente Kostendisziplin. Weleda verbessere somit ihre Widerstandskraft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Aufgrund der aktuellen Marktlage, der geplanten Innovationen und der Marktpräsenz von Weleda sieht das Unternehmen weiter gute Wachstumschancen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Japan, Brasilien und Russland. Trotz des Wegfalls des Mistelpräparats "Iscador" in einigen Märkten ist die Umsatzerwartung im Bereich Arzneimittel stabil. Weleda strebt 2015 ein Gesamt-Umsatzwachstum von rund 3 Prozent gegenüber 2014 bei einem stabilen Betriebsergebnis an.

Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag das weltweite Umsatzwachstum mit insgesamt 7,5 Prozent über dem Vorjahr (2013: Umsatzzuwachs von 4,2 Prozent) und erreichte 254,0 Mio. Euro. In der Region D-A-CH konnte ein Umsatzwachstum von 8,5 Prozent erzielt werden. Die Einführung der Nachtkerze-Pflegelinie sowie der Männerdusche trug wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei.

Die weltweiten Umsätze im Geschäftsfeld Arzneimittel entwickelten sich positiv und erhöhten sich im Jahr 2014 um 9,9 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) auf 110,3 Mio. Euro. In der D-A-CH Region, die rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftete, blieb der Umsatz jedoch auf Vorjahresniveau. Dies sei vor allem auf die ausgebliebene Erkältungssaison zu Beginn des Jahres 2014 zurückzuführen, so die Weleda AG. In der Region Westeuropa stieg der Umsatz deutlich um 32,6 Prozent, hauptsächlich durch Umsatzsteigerungen im französischen Markt.

Weleda sieht das Thema Nachhaltigkeit als wichtige strategische Bedingung für ihr unternehmerisches Handeln. Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele sowie strategische Überlegungen zur künftigen Ausrichtung haben das Jahr 2014 geprägt. Beispielsweise konnte der Bioanteil der pflanzlichen Rohstoffe von 78 auf 83 Prozent gesteigert werden. Für Führungskräfte sind Nachhaltigkeitsziele nun Bestandteil ihrer Vereinbarungen.

Als zusätzliches Handlungsfeld wurde das Thema Therapievielfalt aufgenommen. Weleda fördere medizinische Therapievielfalt, indem sie wesentlich dazu beitrage, die Anthroposophische Medizin als Eckpfeiler der komplementären Medizin zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Durch die Stärkung der ökonomischen Widerstandskraft des Unternehmens stehe Weleda nun in allen drei Feldern der Nachhaltigkeit - Ökologie, Ökonomie und Soziales - auf gesunden Füssen.

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