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Dr. Günther Bittel mit Schmerzpreis ausgezeichnet

07.03.2016 12:29
Für sein Engagement bei der Integration naturheilkundlicher Therapieverfahren in die Schmerzmedizin sowie in der Aus- und Weiterbildung von Schmerzmedizinern wurde Dr. med. Günther Bittel (Bild), Leiter des Regionalen DGS-Schmerzzentrums Duisburg, mit dem diesjährigen Deutschen Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgezeichnet. Der Preis, der von dem Limburger Pharmaunternehmen Mundipharma gestiftet wird, ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die moderne Schmerzmedizin basiert auf einem ganzheitlichen, multimodalen Therapieansatz. Dazu gehörten sowohl medikamentöse als auch physiotherapeutische und psychologische Therapien. Inzwischen seien aber auch Verfahren der Naturheilkunde wie die Akupunktur, die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder das autogene Training aus der Schmerzmedizin nicht mehr wegzudenken. Diese und andere Verfahren habe Dr. Günther Bittel schon frühzeitig in die Behandlung seiner Patienten integriert. Zusätzlich biete er in seinem Schmerzzentrum in Duisburg Nordic Walking, Qi Gong, Ernährungsberatung, Hypnose sowie Stress- und Schmerzbewältigung im Rahmen einer ganzheitlichen Schmerzmedizin an.

Dafür sowie für sein Engagement in der Ausbildung von Schmerzmedizinern haben die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) Dr. Bittel mit dem diesjährigen Deutschen Schmerzpreis ausgezeichnet. Bittel leitet das Regionale DGS-Schmerzzentrum Duisburg und engagiert sich seit Jahren für eine angemessene Versorgung von Schmerzpatienten. Darüber hinaus ist er als Referent und Moderator bei verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen wie u. a. dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag tätig. Er ist Mitautor des Lehrbuchs „Grundlagen der Schmerztherapie“ der DGS und Autor für verschiedene Fachzeitschriften. Außerdem organisiert er die Duisburger Schmerztage, die jährlich abwechselnd im Duisburger bzw. im Krefelder Hospiz stattfinden.

Seit dem vergangenen Jahr unterstütze er zudem den Aufbau eines Gesundheits- und Sozialzentrums im syrischen Kobane sowie die Etablierung der Schmerz- und Traumatherapie in diesem Zentrum. Für dieses Projekt wolle er nun das Preisgeld des Deutschen Schmerzpreises zur Verfügung stellen.

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