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Deutschlands beste Kliniken 2015

28.08.2015 20:56
Die Thoraxklinik Heidelberg wurde jetzt beim 9. Rhein-Main Zukunftskongress in Offenbach als bestes Krankenhaus Deutschlands ausgezeichnet. Die Rangliste der besten Kliniken hat der führende Spezialist für Zufriedenheitsanalysen im Gesundheitswesen, die Berliner anaQuestra GmbH, ermittelt. Weitere Auszeichnungen für hervorragende Qualität erhielten die Kliniken des Landkreises Tuttlingen, das Katholische Klinikum Koblenz/Montabaur und die Parkklinik Weißensee in Berlin. Der Zukunftspreis des Kongresses wurde den Kliniken des Landkreises Lörrach und dem Epilepsiezentrum Kork verliehen.

Nachhaltige Qualitätssicherung durch regelmäßige  Zufriedenheitsmessungen macht gute Kliniken noch  besser. Das zeigen die Ergebnisse des  bundesweiten Klinikvergleichs "Deutschlands beste  Kliniken 2015", der zum dritten Mal von der  Berliner anaQuestra GmbH durchgeführt wurde. Die  besten Kliniken haben schon in den vergangenen  Jahren hohe Punktzahlen erreicht und zeichnen  sich alle durch eine kontinuierliche Arbeit an der Qualitätsverbesserung aus.

Grundlage für die Rangliste der besten Kliniken  sind die Zufriedenheitswerte von Patienten,  Mitarbeitern und einweisenden Ärzten. Sie wurden  in einem deutschlandweiten Vergleich mit einem  sozialwissenschaftlich validierten  Befragungsinstrument ermittelt, der  anaQuestra®360°Analyse. Sie erfasst die  Zufriedenheitswerte von Patienten, Mitarbeitern  und einweisenden Ärzten. Die in der Summe der  drei befragten Gruppen höchste Punktzahl  erreichte die Thoraxklinik Heidelberg, die zum  Universitätsklinikum Heidelberg gehört. Die  Kliniken des Landkreises Tuttlingen schnitten bei  der Patientenzufriedenheit am besten ab. Das  Katholische Klinikum Koblenz/Montabaur hatte die  besten Werte bei den Mitarbeitern, die Parkklinik  Weißensee lag bei den Einweisern vorn.

Frank Bost, Leiter des Qualitätsmanagements der  Thoraxklinik Heidelberg, wies darauf hin, dass am  Anfang jedes Verbesserungsprozesses die Einsicht  der Beteiligten stehe, dass Veränderung notwendig  sei. In diesem Zusammenhang, betonte er, habe die  Zufriedenheitsanalyse in seinem Haus eine  zentrale Rolle gespielt: "Die Messergebnisse sind  objektiv und belastbar, sie werden ernstgenommen  und fördern die Bereitschaft, Veränderungen  anzugehen. Der Erfolg einer Maßnahme zeichnet  sich dann meistens schon in der nächsten  Folgemessung ab und bestätigt, dass man auf dem  richtigen Weg ist. Diese Rückkopplung verstärkt  wiederum die Bereitschaft, einen kontinuierlichen  Verbesserungsprozess zu verfolgen."

"Bei den Ergebnissen fällt auf, wie eindeutig  sich die kontinuierliche Qualitätsarbeit  auszahlt", erklärt anaQuestra-Geschäftsführer  Kurt M. Lang. "In den Spitzengruppen der  einzelnen Ranglisten finden wir immer wieder  dieselben Namen. Die besten Häuser haben  gemeinsam, dass sie die Zufriedenheit regelmäßig  messen und sehr schnell reagieren, wenn sich auch  nur der Anschein eines Problems abzeichnet.  Deshalb steigen die bereits hohen  Zufriedenheitswerte dieser Häuser sogar noch  weiter an. Ihr Vorsprung vor anderen Kliniken,  die nur sporadisch messen und eher zufällig an  der Verbesserung arbeiten, wird tendenziell noch größer."

Neben den Auszeichnungen für die besten Kliniken  wurde in Offenbach auch der von anaQuestra  gestiftete Zukunftspreis verliehen. Dieser wird  von einer unabhängigen Jury aus Hochschullehrern,  Klinikexperten und den Veranstaltern des  Kongresses unter Vorsitz des Kongresspräsidenten  Prof. Dr. Eberhard Wille vergeben. Mit dem  Zukunftspreis wird die Implementierung besonders  erfolgreicher Verbesserungsstrategien ausgezeichnet.

Den ersten Preis erhielten die Kliniken des  Landkreises Lörrach, denen es gelang, nach einer  Phase mit großen Defiziten wieder schwarze Zahlen  zu schreiben. Der zweite Preis ging als  Anerkennung für die deutliche Verbesserung der  Zufriedenheitswerte in allen Bereichen an das  Epilepsiezentrum Kork. Auch diese Verbesserung  wurde mit Hilfe der regelmäßigen  Zufriedenheitsmessung mit der anaQuestra®  360°Analyse erreicht und dokumentiert. "Die  umfassende Analyse verschafft der Klinik ein  vollständiges Bild ihrer Leistungskraft und kann  neben Verbesserungspotenzialen auch  Risikofaktoren aufzeigen", erläutert Kurt M.  Lang. "Sie bietet damit eine belastbare Grundlage  für zielgerichtete Optimierungsmaßnahmen, die  sehr oft als einfache organisatorische Maßnahmen,  ohne jeden finanziellen Aufwand durchgeführt werden können."

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