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Der erste Implantatausweis ist da

28.08.2015 20:48
Das Unternehmen vitabook hat den von der Regierung geplanten Implantatausweis für Patienten schon jetzt in elektronischer Form entwickelt – gemeinsam mit dem Niedersächsischen Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und -entwicklung (NIFE). Damit stellt das eHealth-Unternehmen eine interaktive Online-Lösung für Kliniken und Patienten zur Verfügung, die mehr Sicherheit für beide Seiten gewährleisten soll.

Der Implantatausweis muss aufgrund der Änderung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) zum 1. Oktober 2015 verpflichtend von jeder implantierenden Einrichtung eingeführt werden. Er soll aus Kliniksicht Angaben zum Patienten, zum Implantat, zum Hersteller und zum verantwortlichen Arzt enthalten. Dem Patienten werden so alle wichtigen Informationen in kompakter Form zur Verfügung stehen, die er immer bei sich tragen und die er seinem Hausarzt direkt elektronisch übermitteln kann.

Für Menschen mit einem nicht resorbierbaren Implantat ist das Wissen um das Produkt, das sie in sich tragen, besonders wichtig. Über ihr Gesundheitskonto können sie nicht nur alle Informationen über ihr Implantat abrufen. Sie sind darüber hinaus immer und überall auf der Welt mit ihren behandelnden Ärzten und Kliniken  verbunden, wenn sie dies wünschen.

Mit dem elektronischen vitabook-Implantatausweis sind Hersteller, Produktcharge, Befunde und Bilder, die während der Behandlung gemacht wurden, abrufbar. Mit einem Klick kann die behandelnde Klinik im eigens angelegten Patientenkonto alle Informationen ablegen und zugleich alle Eckdaten auf das Gesundheitskonto des Patienten übermitteln – oder auch an eine andere Klinik. Der Implantat-Ausweis gibt medizinischem Fachpersonal und Ärzten im Notfall alle wichtigen Auskünfte.

Wenn es, wie z. B. bei Herzschrittmacher, Hüft- oder Wirbelsäulenimplantat bei Reisen am Flughafen in der
Sicherheitskontrolle zu einem Alarm kommt, kann sich der Träger oder die Trägerin entsprechend ausweisen. Wenn eine Rückrufaktion erforderlich ist, wie es vor einiger Zeit bei Brustimplantaten der Fall war, lässt sich dies problemlos über die Herstellernummer regeln.

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