Sie sind hier: Startseite Nachrichten Das Netz hat Schnupfen, doch die Marken schweigen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Das Netz hat Schnupfen, doch die Marken schweigen

28.08.2015 20:51
Erkältungsmittel schaffen zwar den Transfer ins Social Net, treten jedoch zu wenig in den Dialog mit dem User. Das ist das Ergebnis des Brand Agility Index (BAI), den Waggener Edstrom Communications für die Produkte "Aspirin Complex", "Esberitox Tabletten", "Wick MediNait", "Doregrippin"-Tabletten und "Grippostad C" aufgestellt hat.
Das Netz hat Schnupfen, doch die Marken schweigen

Gewinner und Verlierer.

Die Grippewelle macht auch vor dem Social Web nicht Halt. „Husten, Ohren zu und leichtes Fieber, nerv“ – so spricht das Netz. Schnell folgt dann ein Tweet „Mensch, nimm doch …“ unter Nennung der persönlich präferierten Markenmedizin. Doch wie positionieren sich die fünf der meistverkauften Kombinationsprodukte gegen Erkältungskrankheiten über ihre digitalen Kanäle eigentlich selbst?


Der von Waggener Edstrom Communications entwickelte Brand Agility Index (BAI) zeigt für "Aspirin Complex", "Esberitox Tabletten", "Wick MediNait", "Doregrippin"-Tabletten und "Grippostad C", dass die Marken es sehr wohl schaffen, relevantes Engagement unter Usern im Netz zu erzeugen. Das Potenzial einer Interaktion mit den Anwendern und damit eine Möglichkeit zur Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern entlang der Medienplattformen – also über paid, earned und owned media – findet allerdings kaum statt.

Nur "Grippostad C" schafft es, sich über seine Kanäle bei paid, earned und owned media von den Mitbewerbern am ehesten zu differenzieren und erreicht im Mittel über alle BAI-Parameter die höchste Punktzahl (s. Abb. rechts, Gewinner und Verlierer unter den Erkältungsmitteln).

Der Brand Agility Index berücksichtigt elf verschiedene Parameter der Agilität und macht es so möglich, Empfehlungen über das Wie, das Was und das Wo im digitalen Raum auszusprechen. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung sind unter http://www.brandagilityindex.de einzusehen.

Zu vermeintlichen Nebenwirkungen der verwendeten Produkte wurde von den Nutzern der sozialen Medien im Beobachtungszeitraum 1. September 2014 bis 3. Februar 2015 übrigens kein Post abgesetzt: Müssen also Pharmaunternehmen Angst vor Nebenwirkungsmeldungen auf eigenen Medienplattformen im Internet haben? Die FDA hat Anfang 2014 zumindest einen Entwurf für Guidelines in diesem Feld verfasst. BfArM und PEI haben sich 2010 das letzte Mal zur Verpflichtung von Unternehmen im Umgang damit geäußert. Doch wie begründet ist die Furcht wirklich? Die Zahl solcher Meldungen ist tatsächlich gering, wie IMS Health oder Freifeld et al in Drug Safety (beide 2014) herausstellen.

Tag Cloud
« Oktober 2019 »
Oktober
MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031