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89 Prozent der erwachsenen Deutschen fühlen sich für die Gesundheit ihrer Eltern verantwortlich

28.08.2015 20:57
Welche Rolle spielen die Kinder, wenn es um die Gesundheit ihrer Eltern geht? Diese Frage haben ir Kommunikationsagenturen Spirit Link Medical und BSKOM im Rahmen der Studie „Die Rolle der Angehörigen bei Gesundheitsfragen“ beleuchtet. Mit eindeutigen Ergebnissen: Jeweils knapp 90 Prozent der Befragten fühlen sich für die Gesundheit ihrer Eltern verantwortlich und haben sich in den letzten 12 Monaten um Gesundheitsfragen ihrer Eltern gekümmert. Fast zwei Drittel kontrollieren die Adhärenz.

Spirit Link Medical, Healthcare-Agentur mit digitalem Schwerpunkt, hat gemeinsam mit der PR-Agentur BSKOM die Gesundheitsstudie „Die Rolle der Angehörigen bei Gesundheitsfragen“ initiiert. „Ziel war es, die Entscheidungswege bei Gesundheitsfragen im familiären Umfeld unter die Lupe zu nehmen und zu beleuchten, ob und inwieweit erwachsene Kinder als Gesundheitsmanager ihrer Eltern agieren“, erläutert Heiko Pröger, Partner bei Spirit Link  Medical. „Damit verbunden war auch die Frage nach Informationsverhalten und -bedürfnissen der Angehörigen.“ Vor diesem Hintergrund hat das internationale Marktforschungsinstitut Research Now 1.000 Personen von 30-60 Jahren in Deutschland online befragt.

89 Prozent der Befragten gaben an, sich für die Gesundheit ihrer Eltern verantwortlich zu fühlen, und 88 Prozent haben sich in den letzten 12  Monaten um Gesundheitsfragen ihrer Eltern gekümmert. 61 Prozent der Studienteilnehmer werden bei gesundheitlichen Themen von ihren Eltern um Rat gefragt.

Ein Großteil der Befragten nimmt in vielerlei Hinsicht eine aktive Rolle bei Gesundheitsfragen der Eltern ein: So waren 55 Prozent bereits an Kaufentscheidungen für Gesundheitsprodukte und 46 Prozent an Therapieentscheidungen ihrer Eltern beteiligt. Zudem zeigt die Studie den starken Einfluss der Angehörigen auf die Adhärenz: 64 Prozent überprüfen, ob sich die Eltern an Behandlungsempfehlungen des Arztes halten. Diese aktive Rolle äußert sich auch darin, dass sich 88 Prozent zu Erkrankungen der Eltern informieren – 70 Prozent davon bereits nach Auftreten von Symptomen und noch vor der Diagnose durch den Arzt.

Die Studie zeig außerdem, dass nach dem Arzt (54%) Gesundheitsseiten im Web (35%) und allgemeine Webseiten (26%) die wichtigsten Informationsquellen darstellen. Weitere Anlaufstellen sind andere Angehörige, Apotheken, Freunde und Social Media. Trotz der vielfältigen Informationsmöglichkeiten wünschen sich 42 Prozent der Befragten mehr Informationsmaterial zu gesundheitlichen Themen der Eltern. Bei Angehörigen, die ihre Eltern beraten, sind es sogar 53 Prozent.

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